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Die derzeitige Bundes- und Länderpolitik zeigt erste Wirkungen: Es wird im Kinder- und Jugendbereich in den Kommunen und auf Landesebene der Rotstift angesetzt. Der sächsische Jugendring hat dazu eine Online-Protestnote gestartet. Wir bitten Euch um Eure Beteiligung!
Hier der Link zur Online-Protestnote des Jugendrings Sachsen: http://www.kjrs-online.de/petition
Auch in NRW müssen wir uns auf einiges gefasst machen. Wir wissen bereits aus mehreren Kommunen, z.B. Bottrop, Gütersloh, Duisburg, Bochum, Dortmund und Bonn, dass die Mittel für Kinder- und Jugendarbeit um bis zu 30% gekürzt werden sollen. Diese Kürzungen werden nicht nur uns als Gewerkschaftsjugend in unseren verbandlichen Strukturen hart treffen, sondern natürlich ganz besonders die Kinder und Jugendlichen, die sich keine anderen, privaten Angebote leisten können.
Kinder- und Jugendarbeit darf keine freiwillige Leistung sein, die im Rahmen von Sparmaßnahmen weggekürzt wird. Nach der Landtagswahl in NRW ist völlig offen wie der Kinder- und Jugendplan des Landes NRW ausgestattet sein wird. Umso wichtiger, dass wir schon jetzt bei allen Kürzungsabsichten solidarisch und offensiv miteinander für eine Sicherung der Mittel eintreten - über kommunale und Ländergrenzen hinweg.
Es kann nicht angehen, dass der Bund Steuergeschenke an Hoteliers und Gutverdienende vereinbart und die Kinder und Jugendlichen in unseren Kommunen die Zeche dafür zahlen!
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