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Vom 5.-7.3. trafen sich fast 100 Aktive aus ganz Nordrhein-Westfalen in der DGB-Jugendbildungsstätte in Hattingen. Sie informierten sich und diskutierten, planten weitere Aktionen und feierten.
Die Landesvorsitzende der DGB-Jugend, Antonia Kühn, begrüßte als Gastgeberin am Freitagabend die Schülerinnen und Schüler und begründete die Einladung: „Es ist ein gemeinsames Anliegen der DGB-Jugend und des Netzwerks „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage, gegen den Versuch rechtsextremistischer Kräfte vorzugehen, Einfluss unter Jugendlichen zu gewinnen. Und wir müssen zugleich bei uns selber immer wieder sensibel darauf achten, wo wir im Alltag diskriminierende Haltungen gegenüber Menschen anderer Herkunft, Religion oder auch sexueller Lebensformen haben."
In den Workshops ging es um die Auseinandersetzung mit extrem rechten politischen Positionen, um Jugendkulturen der in Deutschland lebenden Muslime und um die Sensibilisierung im Umgang mit schulen und lesbischen Schüler/innen. Dabei wurde nicht nur viel diskutiert, sondern auch RAP - Songs und Theaterstücke geschrieben.
Positive Erfahrungen einzelner Schulen mit bestimmten Projekten wurden ebenso vorgestellt wie Ideen entwickelt, wie eine kontinuierliche Arbeit als Netzwerkschule zu gewährleisten ist. Und abends wurde gemeinsam gefeiert.
Die Workshops wurden von aktiven Schüler/innen und Lehrer/innen, aber auch von Kooperationspartner/innen des Schulnetzwerks geleitet: dem SPI Ostkreuz aus Berlin, der Schwul-Lesbischen-Aufklärung NRW, den Trägern der mobilen Beratung Rechtsextremismus in NRW und der DGB-Jugend. Unterstützung fand die Landeskoordination, die bei der Hauptstelle der RAA in Essen angesiedelt ist, in der Organisation des Treffens außerdem bei der RAA Kreis Unna.
Landeskoordinatorin Renate Bonow ist nach dem positiven Echo, das es von den Teilnehmer/innen nach der Veranstaltung gab, sicher: „Dieses Treffen wird neuen Schwung für die Arbeit der Schulen bringen - nicht nur für deiejenigen, die hier vertreten waren. Denn über den regionalen Austausch wird es auch in viele weitere der insgesamt 161 Netzwerkschulen in NRW ausstrahlen. Mein Wunsch wäre, eine solche Begegnung im nächsten Jahr zu wiederholen."
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